Unser Projekt lädt junge Menschen dazu ein, die vielfältigen Ausdrucksformen von Kunst im politischen Kontext zu entdecken und zu hinterfragen. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit der Frage: Wie beeinflusst Politik die Kunst – und wie kann Kunst unser politisches Bewusstsein prägen oder zum Ausdruck bringen?
Gemeinsam wollen wir untersuchen, wie Kunst nicht nur als ästhetisches Erlebnis, sondern auch als gesellschaftliches Werkzeug funktioniert. Besonderer Fokus liegt dabei auf dem Spannungsfeld zwischen institutionalisierter Kunst – etwa in Museen, Theatern oder durch kulturelle Förderpolitik – und nicht-etablierten Akteur*innen, wie Aktivist*innen oder freien Künstler*innen.
Das Projekt gliedert sich in vier thematische Schwerpunkte, die jeweils durch Diskussionsrunden, Workshops und Exkursionen vertieft werden:
Zum Abschluss gestalten die Teilnehmenden eigene politische Kunstwerke, die in einer gemeinsamen Ausstellung oder Online-Präsentation öffentlich gemacht werden.
March
19mar18:0020:00Gehört und gesehen werden: Kunst als Schauplatz für ProtestRegionWien
Suppe auf meisterhaften Gemälden oder unerwartete Interventionen bei den Salzburger Festspielen: Wenn Kunst zur Zielscheibe von politischem Protest wird, ist mediale Aufmerksamkeit garantiert und die
Suppe auf meisterhaften Gemälden oder unerwartete Interventionen bei den Salzburger Festspielen: Wenn Kunst zur Zielscheibe von politischem Protest wird, ist mediale Aufmerksamkeit garantiert und die Debatte oft hochemotional.
Doch warum wählen Protestbewegungen gerade kulturelle Räume als Bühne für ihren Protest?
Im Rahmen des Projekts “Kunst & Protest” schauen wir uns die hintergründe an. Anstatt uns auf die moralische Frage zu konzentrieren, ob man so etwas “darf”, analysieren wir gemeinsam mit Aktivist:innen, Expert:innen und (hoffentlich) mit einem betroffenen Museum, die strategischen Hintergründe dieser Aktionen: Wieso ist Protest in Museen und bei Kulturveranstaltungen so effektiv? Wie funktioniert die Dynamik der Aufmerksamkeit, und welche Rolle spielen Politik und Medien beim Framing dieser Aktionen?
Wir laden euch ein, gemeinsam mit unseren Gästen die Mechanismen hinter dem Protest zu beleuchten und zu diskutieren, wie sich Kunst, gesellschaftliche Krisen und Aktivismus überschneiden.
Wer:
– Alexander Kurunczi (Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien)
– Laila Fuisz (Letzte Generation Österreich)
– David Sonnenbaum (Organizer und Trainer für friedlichen Widerstand und Demokratie von unten)
– Vera Marušic (Kulturvermittlung)
Wo:
– Universität Wien – Alte Kapelle, Spitalgasse 2, 1090 Wien
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Spitalgasse 2, 1090 Wien
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